Zeit & Ziel: »Verantwortung«

Ausgabe 3 | Frühjahr 2020

Die dritte Ausgabe von »Zeit & Ziel« ist da – Schwerpunkt »Verantwortung«. Aus dem Editorial:

Die Grundlagen und Prinzipien der Verantwortung in und für unsere Gesellschaft scheinen klar! Tatsächlich? Nein, wohl eher nicht! Immer mehr Aufgaben bleiben ohne Verantwortliche, oder die Verantwortlichen nehmen diese nicht wahr. Andererseits sichert vielerorts das gesellschaftliche, politische, soziale und ökologische Engagement den Zusammenhalt der Menschen, sorgt für Sicherheit, Vertrauen und Perspektiven. Wir erkennen immer häufiger reale Paradoxien, die wir uns nicht wirklich erklären können. Die Ursachen des Klimawandels etwa sind bekannt und kausal kaum ernsthaft zu bestreiten. Und dennoch nimmt das klima­belastende Verhalten nicht weniger Bürger*innen zu anstatt ab. Auch in der Altenhilfe erkennen Fachleute und Betroffene solche Paradoxien.

Wir wissen ziemlich genau, welche zukunfts­sichernden und innovativen Strategien für die ­Bewältigung des demographischen Wandels erforderlich sind; die Ursachen und Anforderungen sind auch hier unstrittig. Und wir wissen sehr genau, was die Betroffenen sich wünschen. Aber wir zögern und scheuen konsequente Schritte hin zu einem nachhaltigen Umbau einer in mancherlei Hinsicht antiquierten Versorgungs- und Angebotslandschaft. Aber es galt und gilt mit Albert Camus: »Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.«

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Zeit & Ziel: »Aufbruch und Neuanfang«

Ausgabe 2 | Winter 2019 / 2020

Die zweite Ausgabe unserer Vierteljahresschrift »Zeit & Ziel« ist da. Dieses Mal mit dem Schwerpunkt »Aufbruch und Neuanfang«. Aus dem Editorial:

»Wir konnten damals erst übermorgen starten«, dieser etwas irritierende Satz stammt bekanntlich von Karl Valentin (1882–1948), einem bayrischen Autor und Komiker. Der Hintergrund: »Als ich ein Kind von 19 war« fasste er den Entschluss in Rückbesinnung auf seine Kindheit mit einem Dreirad von München nach Nürnberg zu fahren; was er aber schließlich nie tat! Es ging Valentin wohl eher um den humorvollen Versuch Vergangenem durch Erinnerungen nachzuspüren und durch den Versuch der Wiederholung einen Gegenwarts- und Zukunftsbezug zu schaffen.

Dieses Bedürfnis kennen wir auch. Die Erinnerung an das in Kindheit und Jugend Erlebte  motiviert uns zur Wiederholung. Beobachten Sie einmal Erwachsene im Stadtpark beim (Wett-)Schaukeln mit ihren Kindern und Enkeln. Oder beim Bau eines Baumhauses im Garten, dem Burgenbau am Strand. Nur Mut, probieren Sie es selbst auch einmal! Und zweifeln Sie nicht wie Valentin es tat: »Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut«.
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Das gute LEBEN

… Mitglied werden im ESW Wiesental!

Fünf gute Gründe, warum SIE Mitglied im Evangelischen Sozialwerk (ESW) werden sollten …

  1. … weil das ESW innovative und zukunftsweisende  Projekte in der Altenhilfe im Wiesental mutig und konsequent umsetzt.
     
  2. … weil das ESW auch eine Solidargemeinschaft in der sozialen Arbeit im Wiesental ist und hierfür Unterstützung gleichermaßen leistet und benötigt.
     
  3. … die Altenhilfe des ESW gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung durch die Bürger*innen im Wiesental erfahren soll.
     
  4. … weil wir Verantwortung für Auszubildende in Pflege, Hauswirtschaft und Verwaltung übernehmen und so erfolgreich und verlässlich für Nachwuchs und hervorragende Karrierechancen in der Altenhilfe sorgen.
     
  5. … weil Sie in vielfacher Weise von einer Mitgliedschaft im ESW profitieren können z.B. Beratung rund um das Alter, kostenlose Teilnahme an allen Veranstaltungen des ESW, wertvolle Informationen und Kontakte als Teil eines vielfältigen Netzwerks u.v.m.
     

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Zeit & Ziel – der neue Newsletter

Ausgabe 1 | Sommer 2019

Nach langer und intensiver Vorarbeit liegt sie nun vor, unsere neue Vierteljahresschrift Zeit & Ziel. Und wir starten in unserer Erstausgabe gleich mit einem Schwerpunktthema das es in sich hat: »Vertrauen«. Kaum ein anderes Phänomen oder Gefühl prägt unser soziales Miteinander in Beziehungen, im Freundeskreis, im Verein oder am Arbeitsplatz so sehr wie das Vertrauen oder sein Gegenteil – das Misstrauen. Ohne Vertrauen funktioniert unser Zusammenleben nicht. Vertrauen ist ein Gefühl, das bestehende Bindungen stärkt, neue Beziehungen entstehen lässt und Einigkeit schafft.

Aber wem vertraut man heute noch, wem schenken wir Glauben, wen halten wir für verlässlich? Die Politik? Die Banken? Die Autohersteller? Es ist manchmal schon »ein Kreuz mit dem Vertrauen«, so hat es unlängst ein hochrangiger Vertreter der Kirche formuliert, und zielte mit diesem Ausruf auf seinen eigenen Arbeitgeber. Diese Unsicherheit ist schade, die aktuelle Zeit und ihre Themen erfordern doch Zuversicht, Optimismus und Hoffnung. Und ja, wir dürfen doch auch ganz andere, wunderbare Vertrauenserfahrungen machen, eigentlich jeden Tag. Davon lesen Sie einiges in diesem Heft, nicht nur bezogen auf die Altenhilfe, sondern weit darüber hinaus.
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